Letztes Update am Mi, 22.05.2019 04:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Aktivisten: Dutzende Tote bei Rebellenoffensive im Nordwesten Syriens



Damaskus (APA/dpa) - Syrische Rebellen haben Aktivisten zufolge eine breit angelegte Gegenoffensive eingeläutet, um die an Regierungstruppen verlorenen Gebiete im Nordwesten des Landes zurückzuerobern. Die Angreifer hätten ihre Attacke in der Provinz Hama am Dienstagabend mit einem Selbstmordattentat begonnen und Gefechte mit den Streitkräften geliefert, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Bei den Kämpfen um die Vormachtstellung in dem Ort Kfar Nabude seien 26 Soldaten und 18 Rebellen getötet worden. Von Aktivisten veröffentlichte Fotos zeigen Rebellen mit Panzern und Mörserattacken auf Stellungen der Armee.

Zusammen mit ihrem Verbündeten Russland - und unterstützt durch Luftangriffe - hatten die Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad den Rebellen zuletzt Einflussgebiete in Hama und der Provinz Idlib abgerungen. Der Beobachtungsstelle zufolge fielen mehr als ein Dutzend Dörfer und Kleinstädte an die Armee.

Allein in Idlib leben nach UN-Angaben rund drei Millionen Menschen. Die Provinz ist die letzte in Syrien, die noch größtenteils unter Kontrolle überwiegend islamistischer Rebellengruppen steht.




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