Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 03.09.2013


Terfener fühlen sich sicherer

Bei einem Festakt wurden Sonntag die Wildbachverbauungen in Terfens gesegnet.

© Harald HintnerBürgermeister Hubert Hußl und Pfarrer Franz Hoffmann bei der Segnungsfeier im neuen Terfener Bauhof.Foto: Hintner



Von Harald Hintner

Terfens – Im Ort sind die Katastrophengefahren nicht sichtbar, trotzdem vergisst die Bevölkerung von Terfens die Unwetter 2004 und das Hochwasser 2005 nie mehr. Jetzt darf sie sich dank des Inn-Hochwasserschutzes sowie weiterer Wildbachverbauungen sicherer fühlen.

Sonntag wurden die Schutzmaßnahmen sowie der am Inn entstandene Rad- und Gehweg und der neue Bauhof der Gemeinde offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Den Segen von oben erbat Pfarrer Franz Hoffmann wegen des regnerischen Wetters in der Halle des Bauhofes. Bürgermeister Hubert Hußl ist zuversichtlich: „Die baulichen Maßnahmen schützen die Bevölkerung viele Jahrzehnte vor Unwetter und Katastrophen. Ich danke allen, die bei der Verwirklichung maßgeblich beteiligt waren.“ Es wurde viel Geld mit Hilfe von Bund, Land und Gemeinde in die Projekte gesteckt: Insgesamt wurden für die Schutzbaumaßnahmen 6,5 Millionen Euro aufgewendet, 70 Prozent davon übernimmt der Bund sowie je 15 Prozent Land und Gemeinde. Der 150.000 Euro teure Rad- und Gehweg wurde zu 40 Prozent von der Gemeinde und 60 Prozent vom Land bezahlt. Eine Million Euro wurden für den Bauhof in die Hand genommen (60 % Gemeinde, 40 % Land). Ausgerückt waren die Schützen und eine Fahnenabordnung der Freiwilligen Feuerwehr und die Bundesmusikkapelle Terfens spielte beim Festakt auf.

BM Hußl holte seinen Amtsleiter Ferdinand Schallhart und Bauhofleiter Bernhard Klammsteiner vor den Vorhang. Er bedankte sich bei ihnen für ihren Einsatz, Schallhart ist über 38 Jahre Amtsleiter und Klammsteiner 19 Jahre Bauhofleiter.




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