Letztes Update am Mi, 04.09.2019 19:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kollektivverträge

Keine Einigung bei Fleischer-KV, fünfte Runde Ende September

Auch in der vierten Runde ist es in den Lohnverhandlungen der Arbeiter der Fleischwarenproduktion zu keiner Einigung gekommen. Am 23. September soll weiter verhandelt werden.

Protestaktion der Gewerkschaft anl. der Lohnverhandlungen für die 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenproduktion vor dem Fachverband der Nahrungs-und Genussmittelindustrie in Wien.

© APA/PRO-GEProtestaktion der Gewerkschaft anl. der Lohnverhandlungen für die 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenproduktion vor dem Fachverband der Nahrungs-und Genussmittelindustrie in Wien.



Wien – In den Lohnverhandlungen für die 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenproduktion ist es heute, Mittwoch, auch in der vierten Runde zu keiner Einigung gekommen. Am 23. September soll weiter verhandelt werden, sagte PRO-GE-Chefverhandler Erwin Kinslechner am Mittwoch zur APA. Dass bis dahin „Aktionen“ der Gewerkschafter stattfinden, ist nicht ausgeschlossen.

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„Wir haben uns sehr bewegt als Arbeitnehmer“, so Kinslechner. Die Arbeitgeber hätten sich jedoch „nicht einsichtig“ gezeigt. Diese bieten eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent, während die Gewerkschaft 2,8 Prozent mehr fordert. Das Angebot sei „unwürdig“ und „sehr enttäuschend“, sagte der Gewerkschafter. Die Arbeitgeber hätten erneut auf den Preisdruck aufgrund des Ausbruchs der Schweinepest in China verwiesen und ein höheres Angebot verweigert.

Am morgigen Donnerstag treffen sich die Gewerkschafter für eine Strategiebesprechung, so Kinslechner. Bei dieser könnten auch „Aktionen“ beschlossen werden, „das kann bis zum Streik gehen“, so der PRO-GE-Vertreter. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass diese Aktionen dann noch vor der fünften Verhandlungsrunde stattfinden. (APA)