Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 13.04.2015


Arbeitsmarkt

Was ein Chef so alles darf und was er bleiben lassen sollte

Das Verhältnis zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter birgt einiges an Konfliktpotenzial. Rechtliche Vorschriften gibt es zuhauf. Nicht immer entsprechen sie der gelebten Praxis.

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Von Markus Schramek

Innsbruck – Wer zahlt, schafft an. Das gilt auch im Arbeitsalltag. Hier gibt der Dienstgeber die Richtung vor. Das Arbeitsrecht räumt dem Insassen eines Chefsessels Rechte und Pflichten ein. Er kann nicht nach Belieben mit der Belegschaft umspringen.

In der Praxis bleibt das Verhältnis Chef – Mitarbeite­r dennoch eine potenzielle Konfliktzone. Viele wissen das aus eigener Erfahrung. Knifflige Fragen tun sich dabei auf. Wir haben dazu fachlichen Rat bei der Tiroler Arbeiterkammer (AK) und bei der Gewerkschaft (ÖGB) eingeholt.

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Sonst sind Überstunden die Ausnahme, etwa im Falle eines Betriebsnotstands. Es muss aber abgewogen werden, was wichtiger einzustufen ist: die Interessen des Arbeitgebers (will Überstunden) oder jene des Arbeitnehmers (lehnt sie aus wichtigen privaten Gründen ab).