Letztes Update am Fr, 10.02.2017 12:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Veranlagung

Umfrage: Österreicher wollen heuer mehr sparen

Auf mehr Interesse stoßen Lebensversicherungen, Pensionsvorsorge und Gold.

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© Houzzer / KeystoneSymbolfoto.



Wien – Die Österreicher wollen heuer mehr sparen als im Vorjahr, beliebteste Veranlagungsprodukte bleiben Sparbuch und Bausparer, geht aus einer Integral-Umfrage im Auftrag der Erste Bank hervor. Auf mehr Interesse stoßen Lebensversicherungen, Pensionsvorsorge und Gold. Bei Krediten sind laut Erste Bank Fixzinsen sehr beliebt.

In den kommenden zwölf Monaten werde durchschnittlich an Veranlagungen in Höhe von 5.700 Euro gedacht, um 1.000 Euro mehr als 2015, so die Erste Bank am Freitag in einer Pressemitteilung.

Angesichts der niedrigen Zinsen auf Spar- und Girokonten planen aber 40 Prozent der Befragten, mehr Geld auszugeben als zuvor. Mit 39 Prozent wollen aber fast ebenso viele mehr sparen als bisher. 81 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten wollen grundsätzlich sparen oder Geld wiederveranlagen.

Eine größere Investitionen planen 30 Prozent der Befragten, um 3 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Dabei denken mit 10 Prozent (minus 7 Prozentpunkte) deutlich weniger an einen Kredit. Die durchschnittliche Kreditsumme wird mit 64.000 Euro um 5 Prozent höher angegeben. 90 Prozent wollen solche Anschaffungen über die eigenen Ersparnisse finanzieren.

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„In der Erste Bank hat das Wohnbaugeschäft in den letzten Monaten aber extrem angezogen“, so Privatkundenvorstand Thomas Schaufler laut Pressemitteilung. Mehr als 80 Prozent aller Finanzierungen seien mit Fixzinsen abgeschlossen worden. „Angesichts der Zinslage ist das im Sinne der Kreditnehmer eine wirklich sehr gute Entwicklung.“

Beliebteste Anlageform bleibt laut Umfrage das Sparbuch mit 60 Prozent (plus 2 Prozentpunkte), gefolgt vom Bausparvertrag mit 50 Prozent ( minus 3). Interessanter als zuletzt sind Lebensversicherungen mit 40 Prozent (plus 5), Pensionsvorsorge mit 35 Prozent (plus 7) und Gold mit 13 Prozent (plus 3). Für unverändert rund ein Viertel sind Wertpapiere interessant und für 14 Prozent (plus 1 Prozentpunkt) Immobilien. (APA)