Letztes Update am Mo, 04.12.2017 13:01

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sparen

Österreicher wollen wieder mehr sparen: Kreditbereitschaft sinkt

Laut einer Umfrage interessieren sich die Österreicher sehr stark für Investmentfonds und wollen weniger Kredite aufnehmen.

Symbolbild.

© thomas boehmSymbolbild.



Wien – Die Österreicher wollen in den kommenden zwölf Monaten wieder mehr Geld auf die Seite legen. Die geplante Sparsumme ist laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen auf Jahressicht um 19 Prozent von 6200 auf 7400 Euro gestiegen. Das Interesse an Investmentsfonds hat dabei zugenommen. 18 Prozent – ein Plus von 5 Prozentpunkten – wollen so veranlagen.

Am beliebtesten unter den Anlageprodukten bleibt aber trotz Niedrigzinsen das Sparbuch mit 57 Prozent gefolgt vom Bausparen mit 48 Prozent, Lebensversicherungen mit 35 Prozent und Pensionsversicherungen mit 32 Prozent. In Wertpapiere – Aktien, Anleihen und Investmentfonds – wollen rund 26 Prozent der Österreicher investieren.

Weniger Kredite geplant

Obwohl mehr Österreicher in den kommenden Monaten größere Anschaffungen planen, wollen sie diese weniger oft mit Krediten finanzieren. 33 Prozent, um 4 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr, planen größere Investitionen, aber nur 11 Prozent – um 10 Prozentpunkte weniger – wollen diese mit einem Kredit finanzieren. Die geplante Kreditsumme stieg um 3 Prozent auf 68.500 Euro.

Trotz Zuwachsraten beim Online-Banking sagen zwei Drittel der befragten Österreicher, dass ihnen der persönliche Kontakt in der Filiale wichtig ist.

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Für die Umfrage wurden vom Meinungsforschungsinstitut Integral im dritten Quartal 1000 Österreicher über 14 Jahre befragt. (APA)