Letztes Update am Di, 04.06.2019 11:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Inflation

Teuerung im Euroraum auf 1,2 Prozent, Arbeitslosenrate auf Rekordtief

Größter Preistreiber war demnach im Mai Energie, gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak.

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Luxemburg, Brüssel – Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im April auf 7,6 Prozent (März: 7,7 Prozent) gesunken - den niedrigsten Wert seit August 2008. EU-weit blieb die Arbeitslosigkeit im April unverändert gegenüber März bei 6,4 Prozent - dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jänner 2000, wie Eurostat am Dienstag mitteilte.

Von den EU-Staaten verzeichneten Tschechien (2,1 Prozent), Deutschland (3,2 Prozent) und die Niederlande (3,3 Prozent) im April 2019 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (18,5 Prozent), Spanien (13,8 Prozent) und Italien (10,2 Prozent). Österreich lag mit einer Arbeitslosenrate von 4,7 Prozent im April auf Rang 13 in der EU.

Die Jugendarbeitslosenquote lag im April in der EU bei 14,2 Prozent und im Euroraum bei 15,8 Prozent, gegenüber 15,4 Prozent bzw. 17,2 Prozent im April 2018. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (5,3 Prozent) und die Niederlande (6,2 Prozent), während die höchsten Quoten in Griechenland (38,8 Prozent), Spanien (32,7 Prozent) und Italien (31,4 Prozent) registriert wurden. In Österreich betrug die Arbeitslosenrate unter den unter 25-Jährigen im April 8,2 Prozent gegenüber 9,7 Prozent im April 2018.

Inflation sinkt weiter

Die jährliche Teuerungsrate im Euroraum ist im Mai auf 1,2 Prozent gesunken – gegenüber 1,7 Prozent im April. Dies geht aus einer Schnellschätzung von Eurostat vom Dienstag hervor.

Größter Preistreiber war demnach im Mai Energie (mit einer jährlichen Rate von 3,8 Prozent gegenüber 5,3 Prozent im April), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (1,6 Prozent gegenüber 1,5 Prozent im April), Dienstleistungen (1,1 Prozent gegenüber 1,9 Prozent im April) und Industriegütern ohne Energie (0,3 Prozent gegenüber 0,2 Prozent im April).

Genauere Angaben zu den einzelnen EU-Staaten will Eurostat am 18. Juni vorlegen. (APA, TT.com)