Letztes Update am Di, 22.10.2019 13:55

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wohnbau

Arbeiterkammer fordert mehr sozialen Wohnbau und Mietenregulierung

Immobilien sind in Bern teurer als in Wien und Berlin. In Österreich ist Innsbruck mit einem Medianwert von 5000 Euro die teuerste Stadt.

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© Thomas BöhmSymbolfoto



Wien – Die Arbeiterkammer warnte am Dienstag, dass die massive Veranlagung von Investmentgesellschaften in Immobilien in ganz Europa in den Großstädten die Wohnungspreise - und Mieten - rasant steigen ließ. In Wien seien Grundstückspreise seit 2008 um 114 Prozent teurer geworden, gebrauchte Eigentumswohnungen um fast 100 Prozent und neue Eigentumswohnungen um 60 Prozent.

Private Wohnungsmieten stiegen um die Hälfte. Als Konsequenz fordert die AK mehr geförderten Wohnbau und Mietenregulierung. Es gebe „einen großen Bestand von Wohnungen, die für sehr viele Mieterinnen und Mieter zu teuer sind. Diese sollen mit einer Reform des Mietrechts erschwinglicher gemacht werden“, heißt es in einer Aussendung.

Dabei wird auf sehr unterschiedlichem Niveau über die steigenden Immobilienpreise geklagt. Während Wien und Berlin mit knapp über 4000 Euro je Quadratmeter (Medianwert) auf Augenhöhe liegen, sind in der Schweizer Hauptstadt Bern rund 5800 zu berappen. In allen drei deutschsprachigen Ländern sind die Hauptstädte aber nicht das teuerste Pflaster. Laut immowelt.at kostet Wohnraum in Zürich (11.300 Euro) am meisten. In Deutschland ist München mit 7300 Euro, in Österreich Innsbruck mit 5000 Euro die teuerste Stadt. (APA)

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