Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.12.2015


Bezirk Kufstein

TVB-Kooperation wird ausgebaut

Sie zogen Bilanz: Aufsichtsratsvorsitzender Frank Kostner, Obmann Johannes Duftner und Geschäftsführer Markus Kofler (v.l.).

© ZwicknaglSie zogen Bilanz: Aufsichtsratsvorsitzender Frank Kostner, Obmann Johannes Duftner und Geschäftsführer Markus Kofler (v.l.).



Rattenberg – „Unser Bekenntnis zur Kramsacher Sonnwendjoch-Bergbahn haben wir schon bekundet“, stellte Johannes Duftner, Obmann des TVB Alpbachtal Seenland, bei der Vollversammlung in Rattenberg fest. Sowohl an einer Reparatur als auch an einem Neubau würde man sich finanziell beteiligen. Er würde für eine Bergbahn neu plädieren. Was schließlich kommt, stehe noch in den Sternen. Ein klares Ja gibt es für weitere Kooperationsschritte mit dem Tourismusnachbar Wildschönau. „Dabei sind aber noch einige Hürden zu nehmen“, zeigte Duftner auf. „Von einer Fusion sind wir aber weit weg“, meinte er auf eine Anfrage. „In den nächsten fünf Jahren wird das nicht der Fall sein. Was in zehn Jahren ist, weiß ich nicht“, setzte der Obmann nach.

In ruhigerem Wasser als nach der Neuwahl im Vorjahr sah der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Kostner den TVB. Als großes Plus wertete er die neuen Verträge in Sachen Reintaler See. Das Budget wachse und liege nun bei 4,35 Millionen Euro. Einstimmig wurden Vorstand und der Aufsichtsrat entlastet.

Dass Alpbach in den nächsten drei Jahren Forschungszentrum für zukunftsweisenden Tourismus im Alpenraum sei, begrüßte GF Markus Kofler. Er plädierte für Events, die jährlich ausgerichtet werden. Die Erweiterung des Congress Centrums Alpbach liege im Plan. Dass die Region im Bereich der Nachhaltigkeit schon gut aufgestellt ist, beweise das „Green-Meeting-Konzept“ im Congress. Alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen soll das künftige Internetportal der Tourismusverbände Alpbachtal Seenland und Wildschönau und der Bergbahnen.

Alles in allem wurden im Vorjahr 932.500 Übernachtungen registriert. 640 Marketing-Aktivitäten wurden gesetzt. „In Zeiten der Überinformation muss man schon kräftig auf die Pauke hauen, um sich Gehör zu verschaffen“, meint Kofler. Die Card werde gut genutzt und liege laut Sommerbilanz 2015 bei 135.705 Frequenzen. (zw)

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