Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 08.06.2016


Kramsach

Die Engerie liegt auf dem Dach

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© Zwicknagl



Von Walter Zwicknagl

Kramsach – Zur Strom­gewinnung genutzt werden seit kurzer Zeit die Dächer der Kramsacher Tennishalle und des Wohn-und Pflegeheimes. „Da haben sich die Gemeinderäte Josef Ascher und Thomas Wurzenrainer mächtig ins Zeug gelegt. Rund 120.000 Euro haben die beiden Anlagen gekostet“, erklärt BM Hartl Zisterer. Eine Fläche von 320 Quadratmetern werd­e bei der Tennishalle genutzt, „beim Wohn- und Pflegeheim sind es immerhin 240 Quadratmeter“, berichtet Thomas Wurzenrainer. Er rechnet mit einer Amortisationsdaue­r von acht bis zehn Jahren und spricht in der Startphase von Einnahmen von täglich 20 Euro, obwohl man kaum von richtigen Sonnentagen sprechen konnte. Schlussendlich könnten es dann 50 Euro pro Tag sein. Durch die Einspeisung des überschüssigen Stromes ins Netz könnten dann beide Anlagen zwischen 12.000 und 15.000 Euro pro Jahr einbringen.

Zufrieden mit der wirtschaftlichen Weiterentwicklung im Ort ist BM Zisterer. Ein Holzverarbeitungsbetrieb werde das Arbeitsplatzangebot von 50 auf 70 Stellen steigern, eine andere Firma dürfte ihren Beschäftigungsstand auf acht Leute verdoppeln. Gespräche gebe es mit einem zusätzlichen Metallverarbeitungsbetrieb. Ingesamt könnte es dann in der Gewerbezone zwischen 40 und 50 Arbeitsplätze mehr geben. Gekauft hat die Gemeinde Kramsach ein Areal neben dem Recyclinghof, der mit der Marktgemeinde Brixlegg betrieben wird.

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