Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 28.08.2018


Standort Tirol

Schlagabtausch um Zeitarbeiter in Tirol

Die Arbeitskräfteüberlasser werfen der Gewerkschaft Pro-GE vor, Fake-News zu verbreiten.

© BilderboxIn Tirol gibt es laut AMS etwa 4000 Leiharbeiter.



Innsbruck – Scharf reagierte Robert Hasibeder, Sprecher der Tiroler Arbeitskräfteüberlasser in der Wirtschaftskammer Tirol, auf Aussagen von Bernhard Höfler von der Produktionsgewerkschaft Pro-GE vom Wochenende. Dieser hatte in einem Artikel der TT zum Thema Zeitarbeit von „immer noch genug schwarzen Schafen“ in der Branche gesprochen. Meist gehe es um erzwungene einvernehmliche Auflösungen der Dienstverhältnisse, um Stehzeiten oder darum, dass Krankenstände nicht bezahlt werden müssen. Auch würden Referenzzuschläge, also Diäten, oft nicht ausbezahlt. Zudem meinte Höfler, dass Leiharbeitern Mittel aus dem Sozial- und Weiterbildungsfonds zustehen, dies aber den meisten Leiharbeitern verschwiegen werde.