Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 21.09.2018


Bezirk Schwaz

Hersteller kämpft weiter für grünen Lärmschutz in Fügen

Begrünter Lärmschutz aus alten Autoreifen. In Fügen ist aber Holz-Beton gewünscht.

© Ecooo ProjectsBegrünter Lärmschutz aus alten Autoreifen. In Fügen ist aber Holz-Beton gewünscht.



Fügen – Er ist und bleibt fest davon überzeugt: Seine Lösung ist die bessere. Wolfgang Lederbauer wollte bei der Ausschreibung für eine Lärmschutzwand in Fügen mit seiner grünen Alternative teilnehmen. Doch es wurden nur Angebote mit Holz-Beton-Wänden zugelassen. Und das, obwohl sein grüner Lärmschutz um 300.000 Euro billiger gewesen wäre – die TT berichtete.

Lederbauer legte beim Landesverwaltungsgericht Beschwerde ein. „Es ist nicht korrekt, dass keine Alternative zur Holz-Beton-Wand zugelassen wird, nur weil man es gewöhnt ist, diese zu bauen“, sagt er. Laut ihm wurde die Beschwerde jedoch „blitzartig“ abgewiesen. Noch gibt sich Lederbauer aber nicht geschlagen: „Ich werde beim Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof nochmals eine Beschwerde einbringen.“ Zudem hat er bei der Verkehrsabteilung des Landes um ein Gespräch angesucht. Bisher gab es keine Rückmeldung.

Einige Fügener haben sich bei Lederbauer gemeldet und finden seine grüne Alternative gut. So auch Maria Taxacher: „Das ist Natur und sieht schön aus. Wo es die Möglichkeit gibt, sollte man solche Lärmschutzwände einsetzen.“ (emf)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.