Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 10.01.2019


Bezirk Imst

Imst Tourismus weiterhin in ruhigen Fahrwassern

Ein stattliches 2-Millionen-Budget, so viele Investitionen wie noch nie und eine samtweiche Neuwahl bei der Vollversammlung.

Martin Kofler von der Tourismusabteilung des Landes überreichte dem scheidenden Aufsichtsratssprecher Josef Huber eine Urkunde, was auf großen Beifall der Delegierten, auch von BM Alois Thurner (v. l.), stieß.

© ParthMartin Kofler von der Tourismusabteilung des Landes überreichte dem scheidenden Aufsichtsratssprecher Josef Huber eine Urkunde, was auf großen Beifall der Delegierten, auch von BM Alois Thurner (v. l.), stieß.



Von Thomas Parth

Mils bei Imst – Stimmberechtigte und Gäste der Vollversammlung des Imst Tourismus durften am Dienstag Abend in der Trofana Tyrol eine harmonische Verbandssitzung miterleben. Trotz des als Generationenwechsel deklarierten Ausscheidens von Josef Huber als Aufsichtsratssprecher ließ eine geordnete Amtsübergabe keine Irritationen aufkommen.

Thomas Schatz heißt der neue Aufsichtsratsvorsitzende. Er stammt aus Karrösten (Traditionsweberei Schatz). Alle Neuwahlen von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen ohne größere Überraschungen, wobei es in jeder Stimmgruppe jeweils nur einen Wahlvorschlag gab, wie Martin Kofler von der Tourismusabteilung informierte.

Der neue und alte Obmann des Imst Tourismus, Hannes Staggl, zog Bilanz unter die letzte fünfjährige Amtsperiode. „Ich bin jetzt 1751 Tage im Amt“, blickte Staggl zurück und ließ dabei Werbekooperationen mit der Tirol Werbung und der Area47, Erhöhungen der Kurtaxe, etliche Festivals und Sportveranstaltungen sowie die jüngste Produktinnovation, den „Urlaubs(s)pass“, am geistigen Auge vorüberziehen. Besonders die jüngste Debatte um Investitionen von Tourismusverbänden in die Infrastruktur ließ Staggl nicht kalt: „Es braucht diese Investitionen in die Infrastruktur!“ So sei Imst Tourismus als Co-Finanzier den Bergbahnen Imst zur Seite gestanden, als die künstliche Beschneiung anstand. Der Starkenberger Panoramaweg sowie der Radweg durch das Gurgltal seien ebenfalls Beispiele, wie der Tourismus Einheimische und Gäste zusammenführen kann. „Nur so entsteht eine Harmonie, mit der sich erfolgreich Tourismus machen lässt“, legte Staggl sein Bekenntnis ab und wurde daraufhin wieder gewählt.

Seit 2017 ist Thomas Köhle als Geschäftsführer in Imst am Werk. Der einstige Fußballer der SC Imst bewies auch in dieser Funktion den „Zug zum Tor“ und verwies auf eine stolze Wertschöpfungsbilanz bei einer halben Million an Nächtigungen. „Ohne eigene Homepage auf Gäste zu warten, das ist, wie im Lotto den Jackpot gewinnen zu wollen, ohne dabei einen Schein auszufüllen“, blieb sein Resümee nicht wunschfrei. Auch, dass der Urlaubs(s)pass mit etlichen touristischen Leistungen verstärkt angeboten werden möge, stand auf Köhle’s Wunschzettel.

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