Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 11.05.2019


Standort Tirol

Positive Winterbilanz der heimischen Bäderbetreiber

Ganz so kalt wie auf dem Foto wird der Start in die Freibadsaison dann doch nicht werden, hoffen Ulrich Mayerhofer, Barbara Traweger-Ravanelli und Bernhard Wanner (v. l.).

© WK TirolGanz so kalt wie auf dem Foto wird der Start in die Freibadsaison dann doch nicht werden, hoffen Ulrich Mayerhofer, Barbara Traweger-Ravanelli und Bernhard Wanner (v. l.).



Innsbruck – Die Konkurrenz war heuer groß, sind sich Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder, und Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder in der Wirtschaftskammer, einig. Denn der Winter mit seinen traumhaften Pistenverhältnissen lockte naturgemäß viele Menschen auf die Berge. Dennoch fällt die Bilanz der heimischen Hallenbadbetreiber durchaus positiv aus: Die Betriebe konnten ihren Umsatz um 0,4 Prozent auf 22 Millionen Euro steigern. Auch bei den Besucherzahlen gibt es ein Plus: Rund 1,9 Millionen Badegäste bedeuten einen Zuwachs von 3,74 Prozent. Entsprechend gut ist auch die Stimmung in der Branche: Von 23 befragten Betrieben schätzen 87 Prozent ihre Lage gleich gut bzw. besser oder viel besser ein als noch im Vorjahr. Und das, obwohl die steigenden Kosten für Wasser, Energie und Kanal die Erlöse pro Badegast um 3,2 Prozent auf 11,77 Euro sinken ließen.

„Schwimmen ist für die Tirolerinnen und Tiroler attraktiv“, erklärt Barbara Traweger-Ravanelli vom Marktforschungsinstitut IMAD. So geben laut einer Umfrage elf Prozent der Tiroler an, regelmäßige Schwimmer zu sein, Schwimmen nimmt damit hinter Spitzenreiter Wandern (33 %), Radfahren (31 %), Laufen (20 %) und Spazierengehen (17 %) Rang fünf bei den sportlichen Betätigungen ein.

Beim diesjährigen Mystery-Check stellten die Tester den heimischen Hallenbädern erneut ein hervorragendes Zeugnis aus: Die Note 1,2 in der Gesamtwertung bedeutet einen neuen Spitzenwert im Vergleich zu 2018 (1,3) und 2017 (1,5). (np)




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