Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 24.05.2019


Bezirk Imst

“Schallmauern durchbrochen“ bei der Imster Sparkasse

Meinhard Reich (l.) und Martin Haßlwanter blicken auf eine erfolgreiche Bilanz in schwierigen Zeiten zurück.

© Sparkasse imstMeinhard Reich (l.) und Martin Haßlwanter blicken auf eine erfolgreiche Bilanz in schwierigen Zeiten zurück.



Lange dauert es nicht mehr und die Namen des künftigen Führungsduos der Imster Sparkasse werden bekannt gegeben. Noch ist man mitten im Auswahlverfahren, aber „Mitte Juni" könnte es so weit sein, halten sich die beiden Noch-Vorstände Martin Haßlwanter und Meinhard Reich zurück. Haßlwanter wird in den Ruhestand treten und Reich möchte zurück ins Privatkundengeschäft — die TT berichtete.

Die beiden Banker blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2010 zurück. Man sei angetreten, um im Oberland die Nummer eins zu werden. Nicht von der Größe her, aber als Angebot an die Kunden. Mittlerweile sei mit 40.000 Kunden jede dritte Person in den Bezirken Imst und Landeck mit dem Institut verbunden. „Bei der Bilanzsumme liegen wir bei 1,1 Milliarden Euro", ist Haßlwanter stolz, die Milliarden-Grenze geknackt zu haben. „Wir haben Schallmauern durchbrochen", erklärt er auch in Hinblick auf andere Kennzahlen: 800 Mio. Euro bei den Ausleihungen, 700 Mio. Euro bei den Einlagen. Jetzt gelte es, diese Attraktivität zu halten. Auch innerhalb der 47 Sparkassen Österreichs hat sich das Imster Geldinstitut einen Namen erkämpft: Zweimal wurde man bereits Gesamtsieger aller Häuser, sechsmal holte man sich mit dem Ranggruppensieg die „kleine Kristallkugel".

Dass man in einer schwierigen Zeit so gut habe arbeiten können, hänge auch mit den 159 Mitarbeitern zusammen. 200.000 Euro würden jährlich in deren Weiterbildung investiert, so Reich. (pascal)