Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 07.06.2019


Bezirk Kitzbühel

Stabile Zahlen im Pillerseetal

In Fieberbrunn werden die meisten Nächtigungen der Verbandsgemeinden generiert. Die Aufenthaltsdauer liegt im Schnitt bei fünf Tagen.

© rol.art-imagesIn Fieberbrunn werden die meisten Nächtigungen der Verbandsgemeinden generiert. Die Aufenthaltsdauer liegt im Schnitt bei fünf Tagen.



Dass man beim Tourismusverband Pillerseetal auf einem guten Weg ist, belegen Geschäftsführer Armin Kuen und Obfrau Bettina Geisl mit Zahlen: „Die Nächtigungen liegen stetig über einer Million — mit steigender Tendenz", freut sich Kuen. Selbst der diesjährige Winter konnte an das Rekordergebnis aus 2018 anknüpfen. Mit knapp 580.000 Nächtigungen lag man praktisch auf Vorjahresniveau. Für ihn und Geisl sind aber ganz andere Zahlen mindestens ebenso wichtig, wenn nicht gar wichtiger: Lag der Bruttoumsatz pro Bett und Jahr 2017 noch bei 4600 Euro, so waren es 2018 bereits 6100 Euro.

Die Zahl der Vollbelegstage stieg von 116 auf 129. Die Aufenthaltsdauer im Pillerseetal hat sich mittlerweile im Schnitt bei etwa fünf Tagen stabilisiert. Wichtige Triebfeder sei dabei der Skigebietszusammenschluss mit dem „Skicircus". Kuen bezeichnete ihn sogar als Meilenstein. Die Integration aller Unterkunftsbetriebe des gesamten Pillerseetals in die Online-Plattform des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn brachte über die Saalbach.com etwa 1,2 Millionen Zugriffe in der Wintersaison. Weitere 550.000 Zugriffe seien über eine eigene Kampagnen-Landingpage akquiriert. 30 Cent pro Nächtigung fließen in den gemeinsamen Werbepool. „Auch das wäre ohne die Kurtaxen-Erhöhung auf nunmehr 2,80 Euro niemals möglich gewesen", meint Kuen. (mm)