Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 29.06.2019


Bezirk Kitzbühel

Kitzbüheler Skiclub zieht starke Bilanz

138 Personen waren gekommen und bekamen eine hervorragende Bilanz vorgelegt. Natürlich ist das Hahnenkammrennen der alljährliche Höhepunkt des Vereinslebens.

Bei der Vollversammlung des KSC wurden auch die erfolgreichen Nachwuchssportler des Clubs geehrt.

© Harald AngererBei der Vollversammlung des KSC wurden auch die erfolgreichen Nachwuchssportler des Clubs geehrt.



Von Harald Angerer

Kitzbühel – Vereine freuen sich üblicherweise über eine rege Teilnahme der Mitglieder an der Vollversammlung. Wenn allerdings alle Mitglieder des Kitzbüheler Skiclubs zu der Versammlung kommen würden, wäre für sie in Kitzbühel deutlich zu wenig Platz. So sind es aktuell 9263 Mitglieder, wie Präsident Michael Huber bei der JHV am Donnerstagabend im Rasmushof verkündete.

Nichtsdestotrotz waren 138 Personen gekommen und bekamen eine hervorragende Bilanz vorgelegt. Natürlich ist das Hahnenkammrennen der alljährliche Höhepunkt des Vereinslebens. Es spülte im vergangenen Jahr gut eine Million Euro in die Kassen des Clubs, dank etwas weniger Ausgaben wie Einnahmen konnte der Verein einen Überschuss von knapp 35.000 Euro erzielen. In seiner Bilanz legt Huber heuer den Fokus auf den Club selbst. So beschäftigt der Verein zwölf Personen ganzjährig und hat auch einiges an Infrastruktur zu betreuen. So wurde im Vorjahr das Clubgebäude in der Nähe der Streif neu gebaut. Es ist das Lager und Logistikzentrum des Clubs. „Ein Zukunftsthema ist die Starthütte am Hahnenkamm“, sagt Huber. Hier seien die Räumlichkeiten begrenzt. „Das ist aber noch ein langer Weg“, kündigt er an. Er könnte sich aber vorstellen, dass das Vorhaben bis zur 750-Jahr-Feier der Stadt Kitzbühel im Jahr 2021 umgesetzt werden könnte.

Kritische Töne gab es von Huber zu den Schulen für Skisport. „Die Bundesländergrenze darf keine Erfolgsgrenze sein“, sagt Huber und spielt damit darauf an, dass Kitzbüheler Nachwuchssportler öfter in Saalfelden als in Stams in die Schule gehen und hier aber dann Nachteile hätten. Eine Neuaufnahme gab es im Weisenrat. Peter Obernauer wurde in das Gremium aufgenommen.