Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 06.08.2019


Bezirk Imst

Neues in Umhausen: Investitionen in den Ortskern

Umhausen: Ein Wohn- und Geschäftsgebäude kommt, eine Begegnungszone soll folgen.

Manfred Scheiber (Raika), Bauunternehmer Klaus Auer, Kosmetikerin Ursula Scheiber, Projektentwickler Johannes Auer, Friseurin Anna Wolf und BM Jakob Wolf (v. l.) feierten den Spatenstich.

© www.auerbau.atManfred Scheiber (Raika), Bauunternehmer Klaus Auer, Kosmetikerin Ursula Scheiber, Projektentwickler Johannes Auer, Friseurin Anna Wolf und BM Jakob Wolf (v. l.) feierten den Spatenstich.



Umhausen – Die Belebung des Ortskerns geht in die nächste Runde, heißt es seitens des Umhausner Unternehmens Auerbau anlässlich des Spatenstichs für das Jeneweinhaus. Das bestätigt auch der Bürgermeister der Ötztaler Gemeinde, Jakob Wolf. „Wir sind schon seit mehreren Jahren dran“, sagt Wolf. Das nunmehrige Bauvorhaben ist zwar privat, gehört aber doch in das angestrebte Gesamtkonzept der Gemeinde. Vor allem, weil es sich um ein kombiniertes Wohn- und Geschäftsgebäude handelt.

Es gehe ihm nicht nur um die großen Lebensmittelhändler wie Lidl und Hofer, betont der Dorfchef. Im Ortskern versuche die Gemeinde verstärkt Unternehmen anzusiedeln. „Dafür gewähren wir Mietzuschüsse“, erklärt Wolf. So sei es bereits gelungen, ein Sportgeschäft, einen Blumenladen, eine EDV-Firma und einen Innenarchitekten im Dorfzentrum anzusiedeln. Besonders hebt der Bürgermeister einen Fleischer hervor: „Ich glaube fast, dass wir im Vorjahr die einzige Gemeinde Tirols waren, der die Ansiedelung eines Metzgers gelungen ist.“ In den letzten eineinhalb Jahren habe die Gemeinde „150.000 bis 170.000 Euro so investiert“, so Wolf. Auch heuer werde man wieder an die „30.000 bis 45.000 Euro an Mietzuschüssen“ fließen lassen.

Das neue Gebäude am Kirchplatz wird im Erdgeschoß auf jeden Fall ein Kosmetikstudio und einen Friseurladen beherbergen. In den Obergeschoßen entstehen bis zum Frühjahr sechs Mietwohnungen. „Im Winter gehen wir das nächste Projekt an – den Tiroler Adler“, erklärt Projektentwickler Johannes Auer gegenüber der TT.

Das mittelfristige Ziel ist für Bürgermeister Wolf, im Ortszentrum eine Begegnungszone mit gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern und E-Ladestationen zu schaffen. „So wie in Prutz“, schwebt ihm vor, „da lassen wir uns beraten.“ (TT, pascal)




Kommentieren


Schlagworte