Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 31.08.2019


Innsbruck

IKB feiern mit Fonds, Fest und Baustellen ihren 25. Geburtstag

Die IKB feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Die Herausforderungen der Zukunft könnten das Unternehmen nachhaltig verändern.

Geburtstagsfoto: Der IKB-Vorstand (von links) mit Thomas Gasser, Helmuth Müller und Thomas Pühringer sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Manfried Gantner (2. v. r.).

© IKB/BergerGeburtstagsfoto: Der IKB-Vorstand (von links) mit Thomas Gasser, Helmuth Müller und Thomas Pühringer sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Manfried Gantner (2. v. r.).



Innsbruck – 25 Jahre alt. Da ist man nicht mehr ganz jung – und die Vorausschau bietet viele Veränderungen und Herausforderungen. Wie es einem jungen Menschen geht, so geht es in der derzeitigen Phase auch den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB). Die feiern dieser Tage ihren 25. Geburtstag. Nach einigen Geburtswehen hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Doch die Herausforderungen der Zukunft, vom Strommarkt bis zur Digitalisierung, könnten das Unternehmen in den kommenden zehn bis 15 Jahren nachhaltig verändern.

„Wir müssen darauf reagieren, wie künftig etwa mit Strom gehandelt wird. Das beobachten wir ganz genau. Aber es ist natürlich so, dass es derartige Veränderungen in Unternehmen und Geschäftsbereichen immer gegeben hat“, sagt Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller bei einer Pressekonferenz zum Firmenjubiläum. 1994 wurden aus den Stadtwerken die IKB. Die Bilanzsumme stieg von damals 244 Millionen Euro auf mittlerweile 553 Millionen Euro. Von den damals rund 81 Millionen Euro Bankschulden sank der Schuldenstand auf heute 9 Millionen Euro. Insgesamt investierten die IKB in all den Jahren über 760 Millionen Euro. Oder wie Müller auch noch einmal hervorkramte: „10 Milliarden Schilling.“

BM Georg Willi als Eigentümervertreter erklärte schriftlich: „Ein Ausverkauf oder eine Privatisierung kommt für mich nicht in Frage. Dies ist durch die stabile Eigentümerstruktur mit Stadt Innsbruck und Tiwag langfristig sichergestellt.“ Generell habe sich die Politik in all den Jahren „herausgehalten“, wie Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Gantner erklärte. Insgesamt liege der Beitrag der regionalen Wertschöpfung durch die IKB bei rund 200 Millionen Euro – so sagt es eine Studie von MCI und der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung.

Zum 25. Geburtstag gibt es auch „Geschenke“. Am kommenden Samstag, den 7. September, lädt das Unternehmen ab 13 Uhr am Baggersee zu einem großen Fest mit Live-Acts (Bluatschink, Ina Regen und Herbert Pixner). Zudem wird in den kommenden Jahren ein Forschungsfonds an der Uni mit je 50.000 Euro gespeist. Und das Unternehmen wird auch künftig fleißig bauen. „Die Baustellen sind wichtig, um die Infrastruktur in der Stadt langfristig zu sichern“, sagt Müller. (mw)

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