Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 04.09.2019


Bezirk Schwaz

Speicherteich für Kellerjoch nimmt Form an

Neuer Speicherteich ermöglicht künftig durchgehende Beschneiung am Kellerjoch.

Michael Huber (Kellerjochbahn), Bürgermeister Hans Lintner, Werner Kostenzer (Kellerjochbahn) und Sportreferent Matthias Zitterbart (von links) auf der Baustelle beim Pumphaus.

© Stadtgemeinde SchwazMichael Huber (Kellerjochbahn), Bürgermeister Hans Lintner, Werner Kostenzer (Kellerjochbahn) und Sportreferent Matthias Zitterbart (von links) auf der Baustelle beim Pumphaus.



Schwaz – Im Skigebiet am Kellerjoch (Bereich „Unterer Spielboden“) wird von der Berg- und Schilift Schwaz-Pill GmbH derzeit ein Speicherteich zur Sicherstellung einer erweiterten Beschneiung der Pisten ab dem Winter 2019/20 errichtet. Bürgermeister Hans Lintner und Sportreferent Matthias Zitterbart haben gemeinsam mit den Vertretern der Liftgesellschaft und den zuständigen Mitarbeitern im Rathaus Schwaz die Baumaßnahmen während des Sommers begleitet. Vergangene Woche konnte man sich bei einem Baustellenbesuch von den Baufortschritten überzeugen.

„Gemeinsam mit der Gemeinde Pill und dem Tourismusverband Silberregion Karwendel ist es der Stadtgemeinde Schwaz gelungen, das in den letzten Jahren eingeleitete Projekt fortzusetzen und einen weiteren wesentlichen Schritt zur Zukunftssicherung unseres Ski- und Wandergebiets vorzunehmen“, sagt Bürgermeister Hans Lintner nach dem Besuch der Baustelle.

Stadtrat Matthias Zitterbart betont, dass mit der neuen erweiterten Beschneiungs-Infrastruktur in Zukunft im Winter eine durchgehende Beschneiung des Skigebiets möglich ist. „Für den Sommer wird im Bereich des Speicherteichs gemeinsam mit dem Tourismusverband ein Natur­erholungsraum geschaffen werden, der den Schwazer Hausberg für Erwachsene – Touristen wie Einheimische – und Kinder durch einen Spielpark noch attraktiver machen wird.“

Von den Gemeinden Schwaz und Pill sind den berechtigten Landwirten für die Um-setzung des Speicherteichs Weideflächen 1:1 ersetzt worden. Bereits mit der Errich-tung des neuen Schlepplifts und den Pistenverbreiterungen 2016–2018 wurden 3,5 ha zusätzliche Weideflächen für das Almvieh geschaffen. (TT)