Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 15.09.2019


Exklusiv

“Bio“ drauf, kein “bio“ drin: Zu viele schwarze Schafe in der Gastro

In Tirol würden sich zu viele Betriebe „Bio“ draufschreiben, wo kein Bio drin ist. Die Bio-Pioniere Christian und Otto Wandl fordern wie Bauernvertreter Hechenberger Kennzeichnung auf Speisekarten.

„Wo Bio draufsteht, sollte Bio drin sein“, sagt Küchenchef Otto Wandl. Auf Speisekarten sollten Gäste sehen, woher die Zutaten kommen, und wer mit „Bio“ wirbt, sollte diese Zertifizierung nachweisen müssen.

© TT, Leutascherhof/Wandl„Wo Bio draufsteht, sollte Bio drin sein“, sagt Küchenchef Otto Wandl. Auf Speisekarten sollten Gäste sehen, woher die Zutaten kommen, und wer mit „Bio“ wirbt, sollte diese Zertifizierung nachweisen müssen.



Von Liane Pircher

Innsbruck, Leutasch – Zuletzt sagte Josef Hechenberger, Präsident der Tiroler Landwirtschaftskammer, dass auf Speisekarten künftig stehen müsse, woher das Schnitzel kommt (die TT berichtete). In der heimischen Gastronomie sollte es zur Verpflichtung werden, Speisen bezüglich ihrer Herkunft genau zu kennzeichnen. Seitens der Gastronomie kam bis dato zwar ein „klares Nein“ von WK-Branchensprecher Alois Rainer. Unterstützung für eine Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln bzw. Speisen gibt es aber von einer ganz anderen Seite der Gastro-Betriebe – von Otto Wandl, Biopionier und Mitglied im Verein „Bio Hotels“.

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