Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 04.10.2019


Bezirk Landeck

Landecker Arbas-Team hilft über Hürden am Jobmarkt

Sozialdienstleister hat Büros im Alten Kino eingerichtet, die seit gestern Donnerstag geöffnet sind. LR Fischer und BM Jörg fanden lobende Worte.

Das Arbas-Team hat seine Tätigkeit gestern im Alten Kino (Obergeschoß) aufgenommen:

© WenzelDas Arbas-Team hat seine Tätigkeit gestern im Alten Kino (Obergeschoß) aufgenommen:



Landeck – Das lange Jahre verwaiste Obergeschoß in Landecks Kulturtempel Altes Kino ist nicht mehr wiederzuerkennen: Alles riecht neu, der neue Mieter Arbas (Arbeitsassistenz Tirol) hat moderne Büros mit „coolem Flair“ eingerichtet. Arbas-Tirol-Geschäftsführer Harald Schneider und Stadtchef Wolfgang Jörg hießen gestern Dutzende Gäste zur Eröffnungsfeier willkommen.

„Mit diesem barrierefrei erreichbaren Standort mitten in der Stadt haben wir ja einen Lottosechser gemacht“, freute sich Schneider, der sein siebenköpfiges Landeck-Team vorstellte. Tirolweit unterstützt und begleitet Arbas jährlich 3000 Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind. „Aus den Bezirken Landeck und Imst haben wir bisher rund 500 Klienten in der Imster Geschäftsstelle betreut“, schilderte Schneider. Vor dem Hintergrund wachsender Aufgaben und Dienstleistungen von Arbas könne man den neuen Stützpunkt in Landeck nur begrüßen.

Sie danke allen, „die mitgewirkt haben, dieses Leuchtturmprojekt hier umzusetzen“, hob Soziallandesrätin Gabriele Fischer hervor. Sie sei fest überzeugt, dass Teilhabe – „ein unmöglich sperriges Wort, abgeleitet vom Tiroler Teilhabegesetz“ – an diesem Standort bestmöglich realisiert werden kann. „Auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf haben ein Recht auf einen Arbeitsplatz“, stellte Fachbereichsleiterin Ramona Weber klar. Ihre Kollegin Carolin Jeitner ergänzte: „Hier können wir in Zusammenarbeit mit der mobilen Jugendarbeit auch ausbildungsferne Jugendliche erreichen und abholen.“

Die nötigen Adaptierungen im Kino-Obergeschoß (das Gebäude gehört der Stadt) habe man sofort begrüßt, sagte Jörg: „Weil wir wussten, dass eine Einrichtung kommt, die den Menschen hilft.“ (hwe)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.