Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 09.10.2019


Bezirk Imst

Gletscherzusammenschluss Pitztal-Ötztal: Online-Petition geplant

Mit der Petition und mit Hilfe der Partner ÖAV, WWF-Österreich und Naturfreunde Tirol möchte die Initative ähnlich viele Unterstützer wie schon gegen Hochoetz-Kühtai mobilisieren.

Für den Sprecher der BI Feldring ist die Fusion Pitztal-Ötztal über einen „bisher unberührten Gletscher“ nicht mehr zeitgemäß.

© WWFFür den Sprecher der BI Feldring ist die Fusion Pitztal-Ötztal über einen „bisher unberührten Gletscher“ nicht mehr zeitgemäß.



Mötz, St. Leonhard i. P. – In Sachen Gletscherzusammenschluss Pitztal-Ötztal meldet sich nun die Bürgerinitiative Feldring, die gegen die geplante Fusion Hochoetz-Kühtai 17.000 Unterschriften gesammelt hatte, zu Wort. Sprecher Gerd Estermann aus Mötz bezeichnet „Großprojekte im hochalpinen Raum“ als „nicht mehr zeitgemäß“. Es sei nun gegen dieses Projekt eine Petition in Ausarbeitung, die „in ungefähr zehn Tagen online gehen“ soll.

Im Rahmen des UVP-Antrages seien nun die technischen Daten bekannt gegeben worden, erklärt Estermann. Demnach würden 750.000 m³ Fels, Schotter und Eis verschoben, 24 Hektar Pistenflächen erschlossen sowie ein dreistöckiges Seilbahnzentrum gebaut. Mit der Petition und mit Hilfe der Partner ÖAV, WWF-Österreich und Naturfreunde Tirol möchte er ähnlich viele Unterstützer wie schon gegen Hochoetz-Kühtai mobilisieren.

Eberhard Schultes, Geschäftsführer der Pitztaler Gletscherbahnen, meint dazu: „Beim Projekt handelt es sich um eine Erweiterung eines Skigebietes innerhalb der bestehenden Skigebietsgrenzen.“ Derzeit erstellen 42 Sachverständige Gutachten zu ihren Fachgebieten. „Das Ergebnis gilt es nun in Ruhe abzuwarten.“ (TT, pascal)

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