Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 17.10.2019


Bezirk Kufstein

“Beady Days“ in Kufstein: Zwei Tage lang die Zukunft diskutiert

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© Egger



Die ersten Beady Days, bei denen Debatten über die Zukunft geführt wurden, sind Geschichte. Stefan Pühringer, Geschäftsführer vom TVB Kufsteinerland, zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir eine Netzwerk-Plattform für die Helden von heute und von morgen — also für all jene, die etwas bewegen wollen — verwirklichen durften. Die positiven Rückmeldungen der Festivalteilnehmer und die Interaktion vor Ort bestärken uns, dass wir mit der Umsetzung dieser Veranstaltung den richtigen Weg gegangen sind", teilt er in einer Presseaussendung mit. Aber es seien nun Anpassungen notwendig, um die Beady Days zukunftsfit zu machen, wie Pühringer gegenüber der TT erklärt. So soll das Angebot etwas reduziert werden, damit das Publikum konzentriert wird. Durch die vielen zeitgleichen Veranstaltungen seien manche Vorträge nicht zufriedenstellend besucht gewesen.

Als gebürtiger Kufsteiner hat Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut hochkarätige Referenten eingeladen: „Die Programmpunkte wurden so gewählt, dass Neugierde geweckt, Mut aktiviert und Möglichkeiten aufgezeigt werden konnten. Ein gutes Stück Beharrlichkeit, persönliche Überzeugung sowie der Geist, etwas machen zu wollen, muss von den Helden von morgen selbst beigetragen werden." Unterstützung fand die Veranstaltung bei den Stadtwerken Kufstein. Deren Geschäftsführer Markus Atzl ist von der Dynamik und dem Engagement der Teilnehmer beeindruckt: „Wir identifizieren uns vollkommen mit den Inhalten des Festivals, denn auch die Grundfesten unseres Unternehmens sind auf Heldenleistungen gebaut. Als städtische Wasserleitungsanstalt wurden wir 1894, vor 125 Jahren, von visionären Kufsteinern gegründet. Um junge Menschen und ihre Ideen zu fördern, haben wir gemeinsam mit unserem Tochterunternehmen Kufgem die Lehrlingsakademie gestartet."

Viel Heldenpotenzial wurde bei der Vergabe des Beady Award präsentiert. Der Gewinner Michael Fischer kann mit dem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro die Entwicklung seiner App vorantreiben, mit der die Zeit bis zum Eintreffen der Retter durch Erste-Hilfe-Maßnahmen überbrückt werden kann. (TT, wo)

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