Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 18.11.2019


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Pendler in Tirol: Zeit, die niemand honoriert

Eine Verkehrsanalyse zeigt, aus welchen Tiroler Gemeinden die meisten Menschen pendeln. Tourismusregionen sind dabei eine Ausnahme. Trotz guter Anbindung verlieren Pendler viel Zeit mit Öffis.

In manchen Gemeinden Tirols fahren 9 von 10 Einwohnern woandershin zum Arbeiten, meistens in eine Stadt in der Nähe.

© iStockIn manchen Gemeinden Tirols fahren 9 von 10 Einwohnern woandershin zum Arbeiten, meistens in eine Stadt in der Nähe.



Von Manuel Lutz

Innsbruck – Von Grinzens brauchen die Pendler im Schnitt 37 Minuten, um in ihre Arbeit zu kommen. Von Strengen sind es noch zwei mehr und damit 13 Minuten über dem Landesschnitt. Und dennoch gehören die beiden Gemeinden neben Musau (21 Minuten) zu jenen mit den höchsten Auspendlerquoten Tirols. Rund 90 Prozent der dort erwerbstätigen Einwohner arbeiten nicht an ihrem Wohnort. Das ist im Österreich-Vergleich ein Spitzenwert – Golling an der Erlauf (NÖ) führt mit 94 Prozent die Wertung an. Das hat ein neuer Pendler-Report ergeben.

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