Letztes Update am Sa, 30.11.2019 16:39

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Reutte

Entwarnung in Reutte: Skibetrieb am Hahnenkamm doch gesichert

Die wasserrechtliche Wiederverleihung der Beschneiungsanlage am Reuttener Hahnenkamm wurde nach dreistündiger Verhandlung doch abgesegnet.

Seit Mittwoch herrschte Krisenstimmung am Reuttener Hahnenkamm. Seit Samstagmittag scheint wieder die Sonne.

© PaschingerSeit Mittwoch herrschte Krisenstimmung am Reuttener Hahnenkamm. Seit Samstagmittag scheint wieder die Sonne.



Höfen, Reutte – Entwarnung gab es Samstagmittag für die Skifahrer im Großraum Reutte: Die wasserrechtliche Wiederverleihung der Beschneiungsanlage am Reuttener Hahnenkamm wurde nach dreistündiger Verhandlung doch vom Höfener Vizebürgermeister Rüdiger Reymann, Gemeindevorstand Erich Fellner und Substanzverwalter-Stv. Andreas Gundolf unterzeichnet. Damit können die Bergbahnen Reutte mit der Beschneiung für den geplanten Saisonstart am 14. Dezember beginnen.

Der zivilrechtliche Streit zwischen Gemeinde bzw. Gemeindegutsagrar und den Bergbahnen rund um einen fehlenden Dienstbarkeitsvertrag wurde dabei hinangehalten, erklärt „Mediator“ und Planungsverbandsobmann, der Ehenbichler Dorfchef Wolfgang Winkler.

Die breite Verhandlungsrunde vom Samstag unterstreicht die Wichtigkeit und Bedeutung des kleinen Skigebietes für den Großraum Reutte. Für die Rettung von Bahn und Bad hatten seinerzeit die Gemeinden des Planungsverbandes insgesamt 5,8 Millionen Euro eingebracht. Am runden Tisch am Samstagvormittag nahmen auch Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, WK-Bezirksobmann Christian Strigl und sogar Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann teil. (pascal)

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