Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 04.12.2019


Personalia

Martin Uhlig ist neuer Vorstand der Achenseebahn

Unter drei Bewerbern fiel die Wahl auf Martin Uhlig, der im Bahn- und Schiffswesen viel Erfahrung hat.

DI Martin Uhlig ist neuer Vorstand der Achenseebahn.<span class="TT11_Fotohinweis">Foto: Zwicknagl</span>

© ZwicknaglDI Martin Uhlig ist neuer Vorstand der Achenseebahn.Foto: Zwicknagl



Von Walter Zwicknagl

Jenbach – Seit gestern hat die Achenseebahn einen neuen Vorstand. Unter drei Bewerbern fiel die Wahl auf Martin Uhlig, der im Bahn- und Schiffswesen viel Erfahrung hat. „Der Beschluss im Aufsichtsrat erfolgte einstimmig“, stellt Christian Kittl als Aufsichtsratsvorsitzender fest. Ausgeschrieben wurde der Vorstandsposten nicht, aber die Mundpropaganda habe genügt, damit sich drei Fachleute als Kandidaten für diese Aufgabe stellten. Unterstützung für Martin Uhlig gibt es von Heino Seeger von der Tegernsee-Bahn, der bisher als Betriebsleiter agierte, sowie dem Salzburger Gunter Mackinger.

„Wir sind keine Gockel und müssen uns nichts mehr beweisen. Es geht einzig und allein um den Fortbestand der Bahn“, sagte Uhlig gestern im TT-Interview. Bahnerfahrung hat er genug. Er ist Mitbegründer der Erms-Neckar-Bahn und arbeitete an der Revitalisierung der Furka-Bergstrecke in der Schweiz mit. Nicht ohne Stolz weist der beratende Ingenieur für Schiffbau und Brandschutz auf die Rettung der Bodensee-Schiffe „Hohentwiel“ und „Österreich 1928“ hin.

„Ich habe mich schon im Vorfeld intensiv mit der Achenseebahn beschäftigt“, sagt er lachend. Schon wegen seiner Tiroler Gattin gebe es Bodenhaftung. „Eine meiner ersten Aufgaben wird es sein, mit den Anrainern der Achenseebahn ein freundschaftliches Wort zu wechseln. Dann geht es um die Konsolidierung des Fahrzeugparks und den Bahnhof Eben“, betont Martin Uhlig. Noch etwas dauern wird die Sanierung der Flachstrecke. Die müsse man technisch und finanziell noch absichern. Und im Nachsatz: „Alles, was Hand und Fuß hat, dauert neun Monate“, vermerkt der 63-Jährige, der nun Georg Fuchshuber als Vorstand nachfolgt. Vorgenommen hat er sich viel. „Aber da braucht es auch Teamgeist“, lautet sein Appell an alle Mitverantwortlichen im Land Tirol und den Gemeinden, die jetzt die Aktionärsmehrheit haben.

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