Letztes Update am Di, 27.11.2018 13:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Luftfahrt

Laudamotion hat Kollektivvertrag vereinbart

Der Kollektivvertrag gilt für alle Berufsgruppen, rückwirkend ab 1. August, bis Ende März 2020 und beinhaltet eine Lohnsteigerung für Piloten und Flugbegleiter ab April 2019.

© LaudamotionSymbolfoto.



Schwechat – Die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion hat einen Kollektivvertrag für ihre rund 500 Beschäftigten abgeschlossen. Er gilt für alle Berufsgruppen, rückwirkend ab 1. August, bis Ende März 2020 und beinhaltet eine Lohnsteigerung für Piloten und Flugbegleiter ab April 2019, teilten die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Laudamotion am Dienstag mit.

„Mit diesem Abschluss konnte ein Kollektivvertrag erreicht werden, der für alle Beschäftigtengruppen Gültigkeit hat. Sowohl für Piloten, Flugbegleiter, Technik und Verwaltung. Es ist das ein enorm wichtiger Meilenstein in diesem stark expandierenden Unternehmen, der den Beschäftigten Sicherheit und Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Durch das konstruktive Zusammenwirken aller KV-Partner in einem fairen Verhandlungsprozess konnte dies möglich gemacht worden“, schreibt der Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Dürtscher, in der Gewerkschafts-Aussendung.

Auch Laudamotion spricht in einer eigenen Aussendung von einem „Meilenstein“ in der Geschichte der vor sieben Monaten gegründete Billigairline. Laudamotion-Chef Andreas Gruber lobt ebenfalls „die konstruktive und gute Zusammenarbeit“ mit der GPA.djp, der Wirtschaftskammer und dem Betriebsrat der Laudamotion. „Aufgrund des bevorstehenden starken Wachstums in Österreich stellen wir mit diesem KV die Weichen weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, der seinen Mitarbeitern Stabilität und Perspektiven durch unser enormes Wachstum eröffnet“, schreibt Gruber. „Der rasche Abschluss des Kollektivvertrages ist eine tolle Errungenschaft und ein weiterer Meilenstein, um unsere Vorreiterrolle gegenüber dem Mitbewerb in Wien zu bestätigen.“ (APA)