Letztes Update am Mi, 13.02.2019 10:55

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wirtschaftspolitik

Alpla übernimmt Joint Venture im Mittleren Osten zur Gänze

Die drei Standorte im Mittleren Osten mit 390 Mitarbeitern werden wie bisher weitergeführt. Keine Angaben gibt es zum Verkaufspreis.

© Alpla



Hard – Der Vorarlberger Kunststoffverpackungsspezialist Alpla mit Sitz in Hard am Bodensee hat das 2008 mit Zamil gegründete Joint Venture zur Gänze übernommen. Die Verträge seien bereits Ende Dezember 2018 unterzeichnet worden, die Übernahme werde im ersten Quartal dieses Jahres vollzogen, teilte Alpla am Mittwoch mit. Über die Vertragsdetails wurde von den Partnern Stillschweigen vereinbart.

Bisher hielt Alpla an dem Joint Venture 49 Prozent. Die Unternehmung umfasst drei Standorte, zwei in Saudi-Arabien (Dammam und Jeddah) sowie einen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Dubai). Dort werden von 390 Mitarbeitern Preforms und Verpackungen aus HDPE und PET produziert. Die Standorte würden wie bisher - nun aber unter dem Namen Alpla - weitergeführt, betonte der Kunststoffverpackungsspezialist.

Alpla ist nach Anzahl der Beschäftigten das mit Abstand größte Vorarlberger Unternehmen. An 178 Standorten in 46 Ländern beschäftigt das Unternehmen rund 20.800 Arbeitnehmer, davon über 1.000 in Vorarlberg. Der Umsatz im Jahr 2017 belief sich auf 3,4 Mrd. Euro. (APA)

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