Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 04.05.2019


Versicherung

Generali: „Autos sind oft besser versichert als Gesundheit“

2018 erzielte die Generali Versicherung ein Prämienplus von sieben Prozent, der Grund dafür wird in der Kundentreue gesehen.

Arno Schuchter (l.), Generali-Vorstand, und Markus Winkler, Generaldirektor für Tirol und Vorarlberg, sind mit der Entwicklung zufrieden.

© GeneraliArno Schuchter (l.), Generali-Vorstand, und Markus Winkler, Generaldirektor für Tirol und Vorarlberg, sind mit der Entwicklung zufrieden.



Innsbruck – Zufrieden mit dem vergangenen Jahr zeigen sich Arno Schuchter, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Generali Versicherung, und auch Markus Winkler, Generali-Generaldirektor für Tirol und Vorarlberg. Die Generali Tirol verzeichnete 2018 in allen Sparten ein Prämienwachstum. Die größte Steigerung erzielte die Generali im Bereich „Leben“ mit einem Wachstum von 12,3 Prozent auf 52,1 Millionen Euro. „Lieber eine Versicherung zu viel und man braucht sie nicht als eine zu wenig“, sagt Winkler. Nichtsdestotrotz würden „Autos oft viel besser versichert als die Gesundheit“. Was heutzutage ebenfalls oft unterschätzt werde, sei das Burn-out. Denn daraus könne im schlimmsten Fall auch eine Berufsunfähigkeit werden.

Unverändert großer Attraktivität erfreut sich laut Winkler auch die private Krankenversicherung. Hier erreichte die Generali ein Prämienplus von 5,3 Prozent auf 20,2 Millionen Euro. Auch die Prämieneinnahmen im Bereich der Schaden/Unfall-Versicherung kletterten um 4,7 Prozent auf 122,9 Millionen Euro. Während der Versicherungsmarkt in Tirol bei der Prämienentwicklung um 4,1 Prozent zulegen konnte, stiegen die direkten Prämien­einnahmen der Generali Tirol um 6,7 Prozent auf 195,3 Millionen Euro. Den größten Anteil an den Gesamtprämien trägt die Schaden/Unfall-Versicherung mit 63 Prozent, gefolgt von der Lebensversicherung mit 27 Prozent und der Krankenversicherung mit zehn Prozent.

Ein Grund für den Erfolg der Generali, der drittgrößten Versicherung in Tirol, sei die Kundenbetreuung, sagt Winkler. So gebe es für die rund 115.000 Tiroler Kunden ein bestens funktionierendes Internet-Portal. Polizzen können elektronisch abgerufen, Belege und Rezeptgebühren elektronisch eingegeben werden. Wer will, könne aber auch mit einem Mitarbeiter seine Versicherungsgeschäfte erledigen. Der regelmäßige, proaktive Kundenkontakt spielte, so Winkler, ergänzend zum Beratungs- und Betreuungsgespräch eine entscheidende Rolle. Zusammen mit dem österreichischen Start-up Riskine setzt die Generali Versicherung etwa den digitalen „Riskine Privatkundencheck“ zur Analyse der Kundenbedürfnisse bereits bei allen Kundenbetreuern erfolgreich ein.

Auch in Zukunft will die Generali neue Standards setzen. Unter dem Projektnamen „Mobile Hub“ wird noch 2019 mit einer neuen mobilen Plattform in Ergänzung zum Generali Kundenportal begonnen. Die Kunden werden mit einer App auch in der mobilen Welt der Generali vernetzt und können damit auf viele Funktionalitäten zurückgreifen. (ver)

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