Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 29.08.2019


Berufs-WM

“WorldSkills“: Neuer Rekord bei der Berufweltmeisterschaft

Über 12 Gold- und Silbermedaillen jubelten 13 Nachwuchs-Fachkräfte (zwei Teilnehmer traten als Team an) bei der Berufsweltmeisterschaft.

© WKÖ/SkillsAustriaÜber 12 Gold- und Silbermedaillen jubelten 13 Nachwuchs-Fachkräfte (zwei Teilnehmer traten als Team an) bei der Berufsweltmeisterschaft.



Kazan, Wien – 46 österreichische Fachkräfte aus allen Bundesländern haben bei der Berufweltmeisterschaft „WorldSkills“ im russischen Kazan ihr Können gezeigt. Goldmedaillen gab es bei der „Lehrlings-WM“ für eine Floristin, einen Maler, zwei Betonbauer, einen Drucktechniker und einen Maschinenbauer. Zusätzlich gab es eine Goldmedaille für zwei junge Teilnehmer aus Vorarlberg in den erstmals ausgetragenen „Future Skills“. Silber sicherten sich ein Steinmetz, ein Metallbauer, ein Maurer und ein Hotel-Rezeptionist. Auch der Grafik-Designer Martin Straif aus Kössen konnte sich eine Silbermedaille sichern. Österreich hat dank des Medaillenregens das Ergebnis der WorldSkills in Abu Dhabi vor zwei Jahren (elf Medaillen) getoppt und darf sich zusätzlich als beste EU-Nation feiern lassen. Insgesamt matchten sich in Russland rund 1400 Teilnehmer aus knapp 70 Ländern.

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer lobt die jungen Leute als exzellente Botschafter heimischer Betriebe, des Wirtschaftsstandorts – und des beruflichen Bildungssystems. „Jede Medaille ist eine zusätzliche Motivation für alle unsere Lehrlinge, die sich derzeit in Ausbildung befinden“, sagte auch WKO-Vizepräsidentin Martha Schultz. „Unser Modell der dualen Ausbildung genießt international höchstes Ansehen und wir müssen die Lehre permanent am Puls der Zeit halten, damit nicht nur unsere Jungen, sondern auch unsere Betriebe wettbewerbsfähig bleiben“, erklärte Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl.

Nach den Weltmeisterschaften ist vor den Europameisterschaften: Diese finden nächstes Jahr in Graz statt. Bei den EuroSkills 2020 in Graz werden rund 600 Teilnehmer aus acht Berufsgruppen in Bewerben gegeneinander antreten. (TT)

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