Letztes Update am Mo, 09.09.2019 12:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Übernahme

VBV-Gruppe übernimmt Pensionskasse der Porsche Holding

In den letzten drei Jahren wuchs die VBV-Pensionskasse durch Zukäufe, Ausschreibungen und an sie erfolgte Auslagerungen um 450 Millionen Euro. Die Porsche Pensionskasse AG betreut 1182 Berechtigte und veranlagte ein Vermögen von rund 100 Millionen Euro.

Gernot Heschl, CEO der VBV-Pensionskasse und Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg

© Porsche HoldingGernot Heschl, CEO der VBV-Pensionskasse und Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg



Wien, Salzburg – Rückwirkend zum 1. Jänner 2019 wurde die Porsche Pensionskasse AG mit Sitz in Salzburg von der VBV-Pensionskasse Aktiengesellschaft gekauft und mit ihr verschmolzen. Das wurde vor kurzem durch die Bewilligung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) genehmigt und ins Firmenbuch eingetragen. Das gaben beide Unternehmen am Montag in einer Aussendung bekannt.

Die Porsche Pensionskasse war bislang im Besitz der Porsche Holding Salzburg die das Pensionskassengeschäfte eigenständig innerhalb ihres Unternehmens betrieb. Allein in den letzten drei Jahren wuchs die VBV-Pensionskasse durch Zukäufe, Ausschreibungen und an sie erfolgte Auslagerungen um EUR 450 Millionen.

Mit dem Erwerb der Porsche Pensionskasse AG durch die VBV und der Eintragung im Firmenbuch geht das Vermögen der Porsche Pensionskasse im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die VBV-Pensionskasse über. Zuletzt betreute die seit dem Jahr 1990 bestehende Porsche Pensionskasse 1182 Berechtigte und veranlagte ein Vermögen von knapp 102 Millionen Euro. Die VBV-Pensionskasse verwaltete mit Ende des Jahres 2018 rund 6,7 Milliarden für 315.904 Berechtigte.

„Mit der VBV-Pensionskasse haben wir nach einem umfangreichen Auswahlprozess die optimale Partnerin gefunden“, zeigte sich Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg zufrieden. (TT.com)