Letztes Update am Fr, 18.10.2019 12:32

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


E-Mobilität

Batteriezellen: Chinesischer Konzern startet Fabrikbau in Deutschland

Schrittweise sollen bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen. Anfang 2022 solle die erste Fabrik in Arnstadt mit der Produktion von Batteriezellen beginnen.

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Arnstadt – Die Bauarbeiten für eine der größten Batteriezellen-Fabriken für Elektroautos in Europa haben in Thüringen begonnen. Der chinesische CATL-Konzern (Contemporary Amperex Technology Ltd.) werde in den nächsten fünf Jahren bis zu 1,8 Milliarden Euro investieren, erklärte Europapräsident Matthias Zentgraf am Freitag beim Spatenstich in Arnstadt. Schrittweise würden bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen. Anfang 2022 solle die erste Fabrik in Arnstadt mit der Produktion von Batteriezellen beginnen.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach von einem „Investment der Superlative“, bei dem Know-how von China nach Europa fließe. Der Markt für Batterien für Elektrofahrzeugen wird von Anbietern aus China, Korea und Japan dominiert. (dpa)