Letztes Update am So, 03.11.2019 09:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Nach tödlichen Schüssen: Aus für „Partyhäuser“ auf Airbnb

Bei einem Schusswaffenangriff in einem „Partyhaus“ von Airbnb in der Nähe von San Francisco wurden am Donnerstag fünf Menschen getötet.

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San Francisco — Nach dem Tod von fünf Menschen bei einer Schießerei zu Halloween im kalifornischen Orinda will die Buchungsplattform Airbnb sogenannte Partyhäuser aus ihrem Angebot nehmen. „Von heute an verbannen wir ?Partyhäuser'", erklärte Airbnb-Chef Brian Chesky am Samstag im Onlinedienst Twitter.

Bei dem Schusswaffenangriff in Orinda in der Nähe von San Francisco waren am Donnerstag fünf Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Zu der Halloween-Party in dem über Airbnb angemieteten Haus waren mehr als hundert Menschen gekommen, nachdem die Feier in Online-Netzwerken angekündigt worden war. Chesky kündigte als Konsequenz aus der Gewalttat an, Airbnb werde seine „Bemühungen verdoppeln, nicht genehmigte Partys zu bekämpfen und missbräuchliches Verhalten von Gastgebern und Gästen loszuwerden". Dazu würden „Hoch-Risiko-Reservierungen" verstärkt mit der „Risikoerkennungstechnologie" von Airbnb überprüft

"Wir müssen es besser machen"

Außerdem werde ein spezielles „Partyhaus-Reaktionsteam" geschaffen, das bei Regelverstößen sofort eingreifen könne, kündigte der Airbnb-Chef an. „Wir müssen es besser machen und das werden wir."

Der Besitzer des Hauses in Orinda, in dem sich die Gewalttat ereignet hatte, wusste nach eigenen Angaben nichts von der geplanten Party. Michael Wang sagte der Zeitung „San Francisco Chronicle", er habe sein Haus an eine Frau vermietet, die ihm gesagt habe, dass sie ein Familientreffen für ein Dutzend Menschen organisiere. (APA/AFP)

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