Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 24.11.2019


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Defekte Busse: Feuerwehr musste in Tirol zu Einsätzen ausrücken

Busstrecken im Mittelgebirge sind stark frequentiert. Die Fahrzeuge sind im Schnitt 9,5 Jahre alt. Eine Neuausschreibung ist im Gang.

Der öffentliche Verkehr (VVT) wird sehr gut angenommen.

© Thomas Boehm / TTDer öffentliche Verkehr (VVT) wird sehr gut angenommen.



Von Alexandra Plank
Innsbruck — In den vergangenen zwei Monaten kam es im Mittelgebirge zu vier Feuerwehreinsätzen wegen vermeintlichen Ölverlustes durch Busse. ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair bedauert das, hält aber fest, dass es sich hier um Ereignisse im Promillebereich handle. „Im östlichen und westlichen Mittelgebirge sprechen wir von 330 Fahrten pro Tag." Die Fahrer hätten stets richtig reagiert und die interne Informationskette eingehalten. „Es hat sich überwiegend um Kühlerflüssigkeit gehandelt, wir haben die Einsätze der Feuerwehr unserer Versicherung gemeldet", hält er fest. Gasser-Mair weist darauf hin, dass in den Werkstätten auf die Überprüfung der Schläuche nun besonderes Augenmerk gelegt werde. „Die Busse weisen ein Durchschnittsalter von 9,5 Jahren auf. Wichtig ist aber, dass alle fahrtüchtig sind." Fahrgäste berichten auch von anderen Zwischenfällen, Busse, die überhitzen, oder Busse, deren Türen sich nur mit roher Gewalt schließen lassen. „Defekte können vorkommen, doch die Busse werden alle zwei bis drei Monate in der Werkstatt überprüft und selbstverständlich auch einmal pro Jahr durch den TÜV geschickt", sagt der Presse­sprecher.

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