Letztes Update am Di, 29.10.2013 14:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unternehmen

Libor-Skandal: Rabobank muss 774 Millionen Euro zahlen

Die niederländische Bank traf mit britischen, amerikanischen und niederländischen Behörden einen außergerichtlichen Vergleich.



Amsterdam - Die niederländische Rabobank zieht mit der Zahlung von rund 774 Millionen Euro einen Schlussstrich unter ihre Verwicklung in den weltweiten Skandal um manipulierte Zinsen. Auf diese Summe habe man sich mit den Behörden verglichen, teilte das Finanzinstitut am Dienstag mit. Die Bank traf mit britischen, amerikanischen und niederländischen Behörden einen außergerichtlichen Vergleich.

Rund 30 Angestellte der Rabobank seien in die Manipulationen verwickelt gewesen, allerdings niemand aus dem Top-Management. Rund um den Globus wird wegen Manipulationen des Interbanken-Zinssatzes Libor gegen ein Dutzend Banken ermittelt, darunter auch die Deutsche Bank.

Neben dem Vergleich gab die Rabobank den Rücktritt von Firmenchef Piet Moerland bekannt. Rinus Minderhoud soll zunächst als Übergangschef agieren. (APA/Reuters/dpa)