Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 07.12.2018


Wirtschaftspolitik

Streit um Löhne im Handel: Fronten verhärten sich

Nachdem auch die vierte Verhandlungsrunde zum neuen Kollektivvertrag kein Ergebnis brachte, planen die Gewerkschaften morgen Protestaktionen.

© iStockDer 8. Dezember ist bereits der zweite Einkaufssamstag im Advent. Für den Handel ist das Weihnachtsgeschäft nach wie vor ein wichtiges Zusatzgeschäft.



Wien – Nachdem am Mittwochabend die vierte Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag im Handel abgebrochen wurde, liegen seit gestern auch die Gespräche für die rund 120.000 Handelsarbeiter zwischen der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida auf Eis. Die Arbeitgeberseite habe sich bei der prozentuellen Erhöhung der Löhne auf ihrem Standpunkt eingemauert, so vida-Verhandler Andreas Gollner. Für die Arbeitnehmerseite ist die angebotene Erhöhung der Löhne um 2,4 Prozent bzw. ein Bruttofixbetrag von 42 Eur­o im Monat zu wenig.